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Titel: Kein Tag wie jeder andere.
Charaktere: Michael Kraus

Mimi fuhr zur Halle.
Nein!
Er raste.
Klasse, die nächste rote Ampel.
Mal wieder war er viel zu spät dran.
Klar könnte er diesmal eine Ausrede benutzen und sagen, dass sein Telefon einfach nicht aufgehört hatte zu klingeln, war ja schließlich sein Geburtstag, aber es hatte ja nicht geklingelt.
Noch nicht einmal.
Den ganzen Tag über.
Langsam machte er sich wirklich Gedanken.
Klar, dass sich seine Mannschaftskollegen nicht gemeldet haben, die würde er ja gleich sehen.
Konnte er also noch verstehen.
Aber auch keiner seiner Familie, oder von den Leuten aus Lemgo.
Keine Nachricht oder ähnliches.
Gehupe ließ ihn aus seinen Gedanken aufschrecken.
Die Ampel war grün und die Autofahrer hinter ihm, schienen es wohl noch eiliger zu haben, als er selbst.
Er drückte aufs Gas und fuhr weiter.
An der Halle angekommen stockte er.
Kein Auto war da.
Zumindest kein Altbekanntes.
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er nur 15 Minuten zu spät war.
Er parkte seinen Wagen und ging in die Halle.
Doch auch dort war niemand.
Das war doch jetzt echt ein schlechter Scherz.
Wieso sollte man ihm auch an seinem Geburtstag nicht sagen, dass das Training aus, für ihn, unerklärlichen Gründen ausfällt.
Er hätte ja eh nichts besseres zu tun.
Genervt ging er zurück zum Auto und stieg ein.
Gerade wollte er losfahren, da summte sein Handy.
Wow, es gibt doch echt noch Leute, die mich kennen und auch wissen, wo sie meine Nummer finden.
Er zog das Handy aus der Tasche und schaute auf den Display.
Eine SMS von Unbekannt.
Eigentlich las er SMS ja nur, wenn er den Absender kannte, aber irgendwie hatte er das Verlangen, die Kurzmitteilung zu lesen.
Wie sich herausstellte, war das eine gute Idee, die Mimis Laune aber auch nicht sehr besserte
>Hey Mimi, heute Abend Party
20Uhr
du weißt ja wo

Du weißt ja wo..
Klasse, Beschreibung für einen Party-Ort.
Und wer sagt überhaupt, dass er auf Party Lust hat?
Und dann noch die Frage: Von wem kam die SMS?
Seufzend schmiss er das Mobiltelefon auf den Beifahrersitz und fuhr los.
Zu Hause angekommen schmiss er die Trainingstasche in eine Ecke und sich selbst auf die Couch.
Nachdenklich starrte er an die Decke.
Sollte er wirklich zu dieser Party?
Er dachte noch eine Weile nach.
Dann blickte er zur Uhr.
Wenn er wirklich auf die Party wollte, musste er sich jetzt fertig machen.
Widerwillig stand er auf und holte sich Klamotten aus dem Schlafzimmer.
Mit denen machte er sich auf den Weg ins Bad.
Erstmal duschen.
Dann anziehen, Haare machen und wieder losfahren.
Natürlich war das Glück mal wieder nicht da!
Wieder jede Ampel rot und dann noch diese alten Leute, die schon seit mindestens dreißig Jahren nicht mehr fahren dürften und rumtuckern wie ein Radfahrer.
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er zu der Party auch noch eine halbe Stunde zu spät kam.
Endlich konnte er seinen Wagen parken.
Nicht mal abgeschnallt riss Flocke schon die Autotür auf.
“Hey Mimi, alles Gute. Hat Alena sich bei dir gemeldet?”
“Nette Begrüßung. Danke erstmal und nein, Alena hat sich nicht gemeldet und auch sonst niemand!”
In diesem Moment klingelte Mimis Handy.
“Na dann wird sie das bestimmt sein”, murmelte Flocke.
Mimi schaute auf das Display.
“Nein, ist Christian.”
Er nahm den Anruf entgegen.
“Hey Chris, schön, dass du dich auch mal meldest.”
“Hey Mimi, sorry war eigentlich eher geplant, aber es kam was dazwischen.”
Seine Stimme wurde immer leiser.
“Was ist denn..?”
“Mimi, setzt dich lieber.”
“Ich sitze und jetzt sag mir was los ist, Christian!”
Gegen die Hysterie in seiner Stimme, konnte Mimi im Moment einfach nichts.
“Alena..sie hatte einen Unfall..Mimi, die Ärzte wissen nicht, ob sie es schafft.”
Mimi wurde bleich.
Das konnte nicht sein.
Nicht Alena.
Er ließ das Handy aus seiner Hand fallen und hörte nur Flockes verzweifelte Stimme, die immer wieder seinen Namen rief, dann wurde alles schwarz.
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